Bundeskanzlerin Angela Merkel beriet mit den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch (28.10.2020) über den weiteren Kurs zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Der nächste Lockdown steht bevor. Und auch diesmal wird der Volleyball betroffen sein. Zwar werden die Maßnahmen erst am 2. November in Kraft treten - und vorerst bis Monatsende gelten, aber schon jetzt spürt die Volleyball-Familie in ganz Deutschland die Konsequenzen.
Auf Grund der immer weiter wachsenden Zahlen hat Bundesspielwart Gerald Kessing dem Vorstand und dem Präsidium des DVV vorgeschlagen, entsprechend BSO 4.6, den Spielbetrieb in den Dritten Ligen und den Regionalligen sofort auszusetzen. Die Aussetzung soll bis einschließlich 30.11.2020 befristet sein. Sowohl die Regionalliga Nordost sowie die Dritte Liga Nord wurden daraufhin mit sofortiger Wirkung - also ab 28.10.2020 - unterbrochen. Dies bedeutet, dass auch am kommenden Wochenende keine Spiele mehr stattfinden.

In einer Videokonferenz mit dem Bundesspielwart Gerald Kessing und den Landesspielwarten der Bundesländer wurde ein intensiver Austausch zur aktuellen Spielsaison vorgenommen. Dabei zeigt sich ein unterschiedliches Bild in den Ländern, z.B. Hamburg setzt aus – spielt auf freiwilliger Basis, Hessen macht eine 4-wöchige Pause. Die meisten Bundesländer versuchen so gut es geht, an der geplanten Spielsaison festzuhalten! Tatsächlich gab es auch schon einige Spielabsagen, jedoch wird alles getan, um diese nachzuholen.
Ralf Lüttig, Landesspielwart, hat zu einer Landesspielausschusssitzung per Videokonferenz am Dienstag, 27.10. eingeladen, um mögliche Informationen und Maßnahmen für die kommenden Tagen und Wochen zu besprechen. Auch steht am Dienstag eine neue Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Sachsen-Anhalt an, die in die Besprechung mit einfließen soll. Alle Mannschaften auf Landes- und Kreisebene, die im Phönix II ihre Staffeln angelegt haben, werden direkt informiert und es gibt dazu eine Pressemitteilung im Internet des VVSA.

Wir wünschen allen Volleyballerinnen und Volleyballern ein schönes Wochenende.

Der Mannschaftssport bündelt seine Kräfte: Gemeinsame Pressemitteilung der fünf größten Teamsportverbände und Profiligen aus Basketball, Eishockey, Fußball (3. Liga Männer, 1. Liga Frauen), Handball und Volleyball: Kräfte bündeln und im Schulterschluss die Coronakrise gemeinsam meistern: Am Donnerstag, den 22. Oktober 2020, haben sich erstmals die fünf großen Mannschaftssportverbände und oben genannte Profiligen zu einer gemeinsamen Videoschaltkonferenz getroffen und klare Ziele vereinbart. Hier geht’s zum Weiterlesen…

Heute tritt die Achte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt in Kraft und vorbehaltlich des Absatzes 3 mit Ablauf des 18. November 2020 außer Kraft.

Liebe Volleyballfreunde,
hier die aktuellen Informationen aus der DVV-Geschäftsstelle und vom DOSB:

(1) Beach-DM im Stream und TV: Längste kommentierte Live-Strecke aller Zeiten bei der Beach-DM:
Erstmals gibt es seit dem 03.09. auf Sportdeutschland.TV einen kommentierten Live-Stream, der mit mehreren Kameras produziert wird. So kommen alle Fans in den Genuss von knapp 30 Stunden Beach-Volleyball live und mit Kommentar. Mehr gab es bei der Beach-DM noch nie.Der Spielplan findet sich hier. Zu Den Stream- und TV-Zeiten geht es hier.

(2) Auszug aus der DOSB-Email von Alfons Hörmann und Veronika Rücker vom 29.08.2020 - Ergebnisse aus den Bund-Länder-Gesprächen:
Mit Interesse haben wir alle die Ergebnisse aus den gemeinsamen Verhandlungen der Bundeskanzlerin mit der Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Situation am Donnerstag zur Kenntnis genommen. Vor dem Hintergrund erheblich steigender Fallzahlen in bestimmten Regionen und einer daraus resultierenden Verunsicherung bei den politischen Verantwortlichen bestand die Gefahr, dass zum Teil bereits errungene Erfolge für den Sport wieder reduziert werden. Dies ist zumindest in der Beschlusslage, die wir nachstehend zitieren, nicht festzustellen. Der für den Sport relevante Passus ist unter dem Thema “Umgang mit Veranstaltungen” zu finden: „Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll.“ Damit fehlt mindestens bis Ende Oktober auch weiterhin eine bundesweit einheitliche Perspektive für Sportveranstaltungen mit Zuschauern. Zudem bleibt die Sorge, dass unterschiedliche Regelungen zu sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbsverzerrungen führen können. Es wird daher unsere gemeinsame Aufgabe sein, die Interessen und vielfältigen Konzepte des Sports in die AG der Chefs der Staatskanzleien zu transportieren und hier für Unterstützung zu werben. Im Fazit bedeutet dies, dass SPORTDEUTSCHLAND einen immer schwierigeren Spagat zu bewältigen hat: Wir nehmen einerseits unsere Verantwortung konsequent wahr und tragen die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung seit Beginn der Pandemie solidarisch mit. Fakt ist jedoch auch, dass jede Verlängerung der Einschränkungen im Sport eine erheblich wachsende Gefahr für Vereine, Verbände, Ligen sowie Veranstalter und damit für die Vielfalt von ganz SPORTDEUTSCHLAND bedeutet. Zugleich reduziert es die Möglichkeiten des Sports, die Krise aus eigener Kraft zu bewerkstelligen. Ohne Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen werden wohl zahlreiche betroffene Sportorganisationen mehr und mehr massiv in ihrer Existenz bedroht. Um der Politik positive Beschlüsse im Sinne des Sports zu ermöglichen, werden wir gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen und Veranstaltern weiterhin an verantwortungsbewussten Hygienekonzepten arbeiten. Abschließend möchten wir auch nochmals auf den aktuellen Stand der Verordnungen der Länder im Bereich Sport hinweisen, die wir regelmäßig aktualisieren. Die Übersichten werden ohne Gewähr und ausschließlich zum internen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich gelten die jeweiligen Verordnungen der Länder.

(3) Handlungsempfehlungen „Zurück zum Volleyballspiel“ mit Stand vom 02.09.2020:
Die Arbeitsgruppe „Wiedereinstieg“ hat sich weiterhin mit den Handlungsempfehlungen zum Wiedereinstieg in den Spielbetrieb beschäftigt. Die Handlungsempfehlungen "Zurück zum Volleyballspiel“ liefern Orientierung, um die entsprechenden Schlussfolgerungen für die lokale Ausgestaltung gemeinsam mit dem jeweiligen Hallenbetreiber und den örtlichen Behörden ableiten zu können und soll so eine spezifische Ausarbeitung an jedem einzelnen Standort erleichtern. Der Trainings- und Spielbetrieb für die kommende Saison 2020/2021 wird möglicherweise nur unter bestimmten Umständen und der Einhaltung gewisser Schutz- und Hygienebestimmungen möglich sein. Darauf möchten wir unsere Mitglieder, Volleyballvereine und Volleyballer/innen vorbereiten und sensibilisieren. Über allem steht die Gesundheit, aber auch die gemeinsame Absicht dem deutschen Volleyball in diesen schwierigen und ungewissen Zeiten der Corona-Pandemie eine Rückkehr zu einem an die Umstände angepassten Normalbetrieb zu ermöglichen und eine Perspektive aufzuzeigen. Die Anlagen finden sich hier. Hier finden sich zusammengefasst Fragen und Antworten.

(4) DVV Spruchkammer:
Die DVV Spruchkammern sind nicht ausreichend besetzt. Wenn ein Mitglied ausfällt, kann teilweise eine satzungsgemäße Spruchkammer nicht mehr gebildet werden, daher sind wir auf der Suche nach geeigneten Kandidaten, die bereit sind das Amt eines Ersatzbeisitzers bei einer Spruchkammer auszuüben. Ich möchte Sie daher bitten in Ihren Landesverbänden in diesem Bereich einmal nachzufragen und dafür zu werben geeignete Kandidaten zu finden und diese mir zeitnah mitzuteilen. Die Kandidaten sollten Juristen sein.

Liebe Volleyballfreunde,
hier die aktuellen Informationen aus der DVV-Geschäftsstelle und vom DOSB:

(1) Beachvolleyball in Düsseldorf:
Am Wochenende geht es wieder in den Sand. In Düsseldorf treten die Frauen-Duos zu ihrem zweiten Turnier der deutschen Tour an. Gesucht werden die Sieger der Top-Teams sowie die Teams, die sich die Tickets vier, fünf und sechs für die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand schnappen können. Wir freuen uns besonders, dass auch Kira Walkenhorst wieder im Sand stehen wird. Kira hat ihr letztes Match im August 2018 bestritten und sich nach ihrem Karriereende in den Sand zurück gekämpft. SPORT1 überträgt ihr Spiel am Samstag live ab 15:45 Uhr im Free-TV. Das Finale der Top-Teams zeigt SPORT1 am Sonntag ab 16:15 Uhr. Alle Spiele gibt es wie gewohnt auf Sportdeutschland.TV und Twitch.

(2) Handlungsempfehlungen „Zurück zum Volleyballspiel“ im Amateurbereich unter Berücksichtigung von Schutz- und Hygienemaßnahmen (Hallen- und Beach-Volleyball):
Die Arbeitsgruppe „Wiedereinstieg“ beschäftigt sich momentan intensiv mit den Handlungsempfehlungen zum Wiedereinstieg in den Spielbetrieb. Heute ging die Handlungsempfehlung „Zurück zum Volleyballspiel“ im Amateurbereich unter Berücksichtigung von Schutz- und Hygienemaßnahmen mit Stand vom 29.07.2020 online. Die Handlungsempfehlungen „Zurück zum Volleyballspiel“ liefern Orientierung, um die entsprechenden Schlussfolgerungen für die lokale Ausgestaltung gemeinsam mit dem jeweiligen Hallenbetreiber und den örtlichen Behörden ableiten zu können und soll so eine spezifische Ausarbeitung an jedem einzelnen Standort erleichtern. Der Trainings- und Spielbetrieb für die kommende Saison 2020/2021 wird möglicherweise nur unter bestimmten Umständen und der Einhaltung gewisser Schutz- und Hygienebestimmungen möglich sein. Darauf möchten wir unsere Mitglieder, Volleyballvereine und Volleyballer/innen vorbereiten und sensibilisieren. Über allem steht die Gesundheit aber die gemeinsame Absicht, dem deutschen Volleyball in diesen schwierigen und ungewissen Zeiten der Corona-Pandemie eine rasche Rückkehr zu einem an die Umstände angepassten Normalbetrieb zu ermöglichen und eine ermutigende Perspektive aufzuzeigen.

(!) Wichtige Dokumente (!)
(3) Aussage von Hammer Sport (offizieller Repräsentant von Mikasa in Deutschland) zur Auswirkung von Desinfektionsmitteln auf Mikasa-Bälle:
Im Selbsttest (Besprühen der Bälle mit Desinfektionsspray) an verschiedenen Mikasa-Modellen (z. B. VLS 300, V200W, VX 30, VXS-Modell) konnte kein signifikanter Schaden oder eine Veränderung der Spieleigenschaften festgestellt werden. Eine Garantie, dass bei dauerhafter Behandlung über einen längeren Zeitraum keinerlei Beeinträchtigungen auftreten, kann seitens Hammer Sport allerdings nicht übernommen werden. Ferner wird seitens der Firma zwar kein bestimmtes Desinfektionsmittel empfohlen, aber es wird angemerkt, dass umso höher die Konzentration des genutzten Desinfektionsmittels ist, auch die Balloberfläche umso stärker angegriffen werden dürfte. Aus diesem Grund wird ergänzend empfohlen, die Bälle nach der Nutzung (z. B. nach dem Training oder dem Spiel) gründlich mit Seife abzuwaschen.

(4) Nachwuchs national:
Die dvj plant mit den ausrichtenden Vereinen die nachstehenden Beach-Volleyball Jugendmeisterschaften:

- 07.-09.08.2020: Deutsche Beach Meisterschaften U18 in Barby
- 13.-16.08.2020: Deutsche Beach Meisterschaften U19 in Laboe
- 21.-23.08.2020: Deutsche Beach Meisterschaften U20 in Gera
- 28.-30.08.2020: Deutsche Beach Meisterschaften U17 in Velten
- 04.-06.09.2020: Deutsche Beach Meisterschaften U15 in Dachau

Wie bereits geschildert, wird vier Wochen vor der jeweiligen Meisterschaft die finale Entscheidung getroffen, ob die Situation im Land/Landkreis bzw. der Stadt des Ausrichters eine Ausrichtung ermöglicht. Derzeit gehen wir weiterhin davon aus, dass alle Meisterschaften stattfinden können.

(5) Mitgliederversammlung des DVV 2020:
Nach aktuellem Stand plant das Präsidium weiterhin eine Präsenzveranstaltung der diesjährigen Mitgliederversammlung gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischer Volleyball-Verband, der anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums als Gastgeber fungiert. Weitere Informationen dazu folgen.

(6) DOSB zum Hygiene-Rahmenkonzept für (Groß-)Veranstaltungen
Um in Zeiten der Pandemie mittel- und langfristig auch Sport(groß)veranstaltungen der Mitgliedsorganisationen zu ermöglichen, hat sich das DOSB-Präsidium entschieden, die Entwicklung eines Hygiene-Rahmenkonzepts für Sportveranstaltungen bei der Agentur APA in Auftrag zu geben und dieses den Verbänden als Basispaket zur Verfügung zu stellen. Seit Anfang Juli hat eine aktive Projektgruppe aus Vertreter*innen von Spitzenverbänden und dem DOSB ein Anforderungsprofil erstellt und dies mit führenden Dienstleistern der Branche verhandelt. Aufbauend auf Grundbausteinen, in denen elementare Module für die Durchführung von (Groß-)Veranstaltungen berücksichtigt werden und für die auch eine TÜV-Zertifizierung angestrebt wird, sollen sportartspezifische Konzeptionen der Verbände aufgebaut werden. Hierauf basierend können dann spezifische Gesundheits- und Hygienekonzepte für den jeweiligen Veranstaltungsort erarbeitet werden, die zur Abstimmung mit den kommunalen und regionalen Behörden genutzt werden können. Für diese dritte Stufe werden Anbieter empfohlen, mit deren Unterstützung die konkrete Erarbeitung erfolgen kann. Weitere Informationen zur operativen Umsetzung und Unterstützung folgen zeitnah.