DVV informiert [Stand 04.06.2020]

Veröffentlicht: Dienstag, 09. Juni 2020 14:35
Geschrieben von Deutscher Volleyball-Verband e.V.
Nachdem es weitere Lockerungen auch im Bereich Sport gegeben hat, hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) Übergangsregeln/Empfehlungen für eine Wiederaufnahme des Sporttreibens im (Beach-)Volleyball veröffentlicht. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Vergrößerung der Trainingsgruppe und die Reduzierung der Distanzregel von 2,0 auf 1,5 Meter.
Die folgenden EMPFEHLUNGEN des DVV setzen die absolute Vorsicht im Umgang mit sozialen Kontakten im privaten Umfeld voraus, da dies die häufigere Ursache für Infektionen ist. Wir setzen daher in allen Vereinen auf eine gründliche Belehrung der Vereinsmitglieder im Umgang mit sozialen Kontakten im privaten Umfeld. Grundsätzlich gilt (aktuell bis 29.Juni) auch weiterhin die von der Bundesregierung vorgeschriebene Abstandsregel von 1,5 Metern zu anderen Personen. Nur unter Einhaltung dieser Voraussetzung ist ein aktuelles Sporttreiben in Deutschland möglich.
Jede/r Teilnehmer/in einer Sportgruppe bekommt diese Handlungsempfehlung mit Informationen zum Thema Hygiene und Gefahren zur Verfügung gestellt und unterschreibt einmalig: dass die darauf befindlichen Inhalte gelesen, verstanden, akzeptiert und umgesetzt werden UND dass bekannt ist, dass man sich im Falle eines der Symptome sofort in häusliche Quarantäne begibt und der Sportgruppe fernbleibt.

Sportartspezifische Merkmale Volleyball und Beach-Volleyball
• kontaktlose Sportarten
• Trennung der gegnerischen Teams durch das Netz
• Mannschaftsstärke: 10 bis 14 Personen; auf 2 Personen reduzierbar (Beach-Volleyball)
• Mindestabstand im Training einhaltbar, im Wettkampf nicht
• Beach-Volleyball als sinnvolle Alternative: unter freiem Himmel, kleinere Gruppengrößen

Sonderbedingungen, die bei einem aktuellen Beach-Volleyball-Sporttreiben eventuell eingeführt werden könnten, sind etwa die Vermeidung von Aufschlägen und Angriffen in die Mitte sowie eine Abstandhaltung zum Netz, da hier ein direkter Kontakt/Berührungen von Spielern möglich sind. Nach Rücksprache mit der medizinischen Kommission des DOSB scheint das Risiko der Ballberührung, laut Einschätzung der Experten, gering. Der Ball sollte häufig gereinigt werden und ggfs. sollte pro Person ein eigener Ball verwendet werden.