Voll(ey) digital – Verband 2.0

LogoNachdem im März 2020 das neuartige Covid-19 für einen bundesweiten Lockdown sorgte, wurde die Anfrage nach digitalen Fort- und Ausbildungen größer und größer. Neue Möglichkeiten, aber auch viele Defizite wurden dabei aufgedeckt - auch beim Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt (VVSA) waren die Grenzen der digitalen Kommunikation schnell erreicht. Das Projekt „Voll(ey) digital – Verband 2.0“ soll genau an diesen Grenzen ansetzen und den VVSA auf eine höhere Stufe der Kommunikation bringen. Neben der Digitalisierung verschiedener Prozesse sowie der Verbesserung der Kommunikation steht bei „Voll(ey) digital“ auch die Presse-und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Durch eine strukturiertere Berichterstattung in Form von Texten, Bildern und Ton soll auf den Sport in Sachsen-Anhalt aufmerksam gemacht werden, das Ehrenamt gestärkt und die Angebote im Breiten- und Leistungssport verbessert werden.
Erste Ergebnisse können auch schon verzeichnet werden. Durch verschiedene Testläufe wurde entschieden mit der Plattform MS Teams zu arbeiten. Diverse Staffeltage, Abfragen etc. wurden bereits mit MS Teams realisiert und zeigen erste positive Tendenzen. So wird mit dem Kooperationspartner USC Magdeburg, durch den LandesSportBund Sachsen-Anhalt anerkannter Landesleistungsstützpunkt Volleyball, seit mehreren Wochen ein Online Training angeboten. Testpersonen sind hierbei die Landeskader 2005/2006 männlich, die mitunter auch an die Eliteschulen des Sports in Magdeburg gehen. Auch die Kader-Sichtung der Jahrgänge 2007/2008 männlich und 2008/2009 weiblich wird in der ersten Phase als Onlineveranstaltung durchgeführt.
Weiterhin soll speziell an der Aus- und Weiterbildungen und transparenter Kommunikation im Allgemeinen gearbeitet werden. Verbandsintern und darüber hinaus wird nun daran gefeilt, die Erwachsenen-Staffeln über die Plattform MS Teams zu koordinieren und gerade im Bereich Leistungsnachwuchssport und Lehrwesen weitere Angebote zu schaffen. Projektleiterin Anja Bechmann konnte in den letzten zwei Monaten auch schon ein kleines Digitalisierungsteam aufbauen. Mit Landestrainer Matthias Waldschik und Thomas Vetterling, ehrenamtliches Mitglied des VVSA, sind schon zwei Personen mit an Bord, die Input zum Projekt einbringen und für Anregungen zur Verfügung stehen.

LSA moderndenken StandardDas Projekt „Voll(ey) digital – Verband 2.0“ wird realisiert durch die Gewährungen von Zuwendungen zur Förderung von Projekten im sportlichen Bereich des Landes Sachsen-Anhalt. Vielen Dank für die Bestätigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginn (Januar 2021) und den positiven Zuwendungsbescheid.

Projektleiterin: Anja Bechmann
anja.bechmann@vvsa-volleyball.de
volleydigital@vvsa-volleyball.de

VVSA informiert zum Thema Digitalisierung

Liebe Volleyballer/-innen,
Logonoch immer hält uns die Pandemie auf Trab, sodass an ein geregeltes Leben noch nicht zu denken ist. Bereits im Sommer 2020 wurde im Verband das Thema Digitalisierung und transparente Kommunikation diskutiert. Im Zuge dessen wurde dann das Projekt „Voll(ey) digital – Verband 2.0“ in die Zukunftspläne des Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt involviert, der Projektantrag im Herbst gestellt und im Dezember mit einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn ab Januar 2021 bewilligt.
Erste Ergebnisse können auch schon verzeichnet werden. Durch verschiedene Testläufe wurde entschieden mit der Plattform MS Teams zu arbeiten. Diverse Staffeltage, Abfragen etc. wurden bereits mit MS Teams realisiert und zeigen erste positive Tendenzen. So wird mit dem Kooperationspartner USC Magdeburg, durch den LandesSportBund Sachsen-Anhalt anerkannter Landesleistungsstützpunkt, seit dieser Woche auch ein Online Training angeboten. Testpersonen sind hierbei die Landeskader 2005/2006 männlich, die mitunter auch an die Eliteschulen des Sports in Magdeburg gehen.
Nach drei Wochen intensiver Arbeit ein erster Schritt in die Digitalisierung und Weitere sollen zeitnah folgen. Neben Trainingsangeboten wird speziell an der Aus- und Weiterbildungen und transparenter Kommunikation im Allgemeinen gearbeitet. Verbandsintern und darüber hinaus werden wir nun versuchen, die Erwachsenen-Staffeln über die Plattform MS Teams zu koordinieren und gerade im Bereich Leistungsnachwuchssport und Lehrwesen weitere Angebote zu schaffen. Das heißt, solltet ihr über MS Teams eine Einladung zu einer Besprechung und oder Diskussionsrunde erhalten, dann nehmt diese doch bitte an und testet die Plattform gemeinsam mit uns. Bei Fragen zum Umgang mit MS Teams, den Möglichkeiten die geboten werden können sowie zu allen relevanten Themen in Bezug auf Digitalisierung könnt ihr euch gerne an unsere Pressewartin und Projektleiterin „Voll(ey) digital – Verband 2.0“, Anja Bechmann (anja.bechmann@vvsa-volleyball.de) wenden.
Habt Ihr weitere Ideen und Anregungen zum Projekt „Voll(ey) digital – Verband 2.0“, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dann könnt ihr uns diese gerne ebenfalls über die oben genannte E-Mailadresse mitteilen. Bis dahin wünschen wir euch alles Gute und bleibt vor allem Gesund.

Voll(ey) talentiert – Road to Olympia: Übergabe von Sportmaterialien

Logo 2 Kopie KopieDurch die CORONA-PANDEMIE und dem sofortige Stopp von Maßnahmen im Trainings- und Wettkampfbetrieb Mitte März, war eine ordentliche Übergabe der Sportmaterialien im Zusammenhang mit dem Projekt zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Wie auch in 2019 sollte dies im Rahmen einer Trainingseinheit mit Kindern und ihren Trainern passieren. Wir hatten Hoffnung, dies vielleicht in den Monaten Mai oder Juni nachzuholen. Durch Schul- und Sporthallenschließungen war an eine Übergabe nicht zu denken. Somit hat sich der VVSA entschieden, die Übergabe an die Trainer/innen in den Vereinen im Monat Juli, noch vor den Sommerferien, zu vollziehen. Damit haben die Vereine die Möglichkeit erhalten, bei Start in den Trainingsbetrieb die Sportmaterialien einzusetzen. Mit Sportmaterialien wurden bestehende Projektpartner aber auch neue Projektpartner berücksichtigt. Dies sind folgende Vereine: HSV Wernigerode, PSV 90 Dessau, SG Chemie Zeitz, USV Halle, USC Magdeburg, Blankenburger VF, VV 84 Kleinpaschleben, MTV Wittenberg. Wir wünschen Allen erholsame Sommerferien und einen guten Start in das Schuljahr 2020/2021!

"Voll(ey) talentiert – Road to Olympia" wird bis Jahresende nicht fortgeführt

Logo 2 Kopie KopieAuf Grund der Corona-Pandemie haben sich die Verantwortlichen im Volleyball-Verband dazu entschieden, das Projekt im Jahre 2020 nicht weiterzuführen. Grund sind die Schließung von Schulen und den dazugehörigen Sporthallen. Talentesportstunden, Talente-AGs oder auch Talentevergleiche sind unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich. Die Einhaltung von Hygienekonzepten, das Miteinander erschweren die Fortführung des Projektes. Nach den Sommerferien gilt es erst einmal, das der „ganz normale“ Schulbetrieb wieder zum Laufen kommt. Sportliche Aktivitäten erfordern auch dann noch besondere Maßnahmen, die wir als Volleyball-Verband nicht leisten können. Deshalb haben wir diese Entscheidung getroffen und hoffen auf die nächsten Jahre. Das Landesverwaltungsamt wird von dieser Entscheidung informiert und wir bedanken uns für die Unterstützung!

Voll(ey) talentiert – Road to Olympia

Das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ wurde erstmals in 2019 mit Hilfe von Zuwendungen vom Bundesland Sachsen-Anhalt durchgeführt. Auf Grund einer weiteren Förderung kann das Projekt auch in 2020 realisiert werden. Angelegt ist es für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2020.

Ausgangssituation: Der Trend rückläufiger Mitgliederzahlen im Breiten- und Freizeitsport sowie der talentierten Sportler/-Innen für leistungssportliche Aufgaben im Spitzenbereich des Landes ist nachweisbar. Auch mangelnde Strukturen in der Zusammenarbeit zwischen Schule, Verein und Verband behindern die Talentfindung und -förderung ambitionierter Kinder und Jugendliche in die Vereine für eine breitensportliche Basis und leistungsorientierte Spitze. Fehlendes Personal für diese Aufgabe verschärft die Situation. Mit dem VVSA-Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ soll die Ausgangssituation, die unter anderem auch von vielen Trainern im Bundesland Sachsen-Anhalt angesprochen wurde, verbessert werden. Das gleichnamige Projekt aus 2019 hat gezeigt, dass die Sportart Volleyball viele Kinder- und Jugendliche begeistert und hohes Interesse seitens der Schulen und Eltern findet. Viele Sportler nahmen regelmäßig an Trainingseinheiten sowie Aktionstagen teil, fanden den Weg in die Vereine und spielen im regelmäßigen Wettkampfbetrieb auf Landesebene mit. Die Trainingsgruppen wachsen, Kooperationen mit Grundschulen wurden geschlossen oder konnten ausgebaut werden – Vereine, Schulen und Verband konnten Ihre Zusammenarbeit vertiefen, Lehrer in Fortbildungen begeistert werden.
Die erreichten Strukturen und Prozesse müssen nun in 2020 gefestigt und qualitativ verbessert werden. Die Talentfindung und -förderung sportlich ambitionierter Kinder und Jugendliche in die Vereine für eine breitensportliche Basis und leistungsorientierte Spitze muss weitergeführt werden, Personalmangel weiter entgegengewirkt werden und verstärkt in der Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen Volleyballern geschult werden. Die erreichten Ziele aus 2019 müssen nun nachhaltig wirken. Ein Abbruch würde in den Ausgangszustand zurückführen: Der steigende Trend muss weitergeführt und begleitet werden, um weiterhin die Kinder rechtzeitig in die Vereine zu integrieren.

Zielgruppe: Das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ richtet sich an Kinder und Jugendliche mit einer Affinität zum Volleyballsport in der Halle und im Sand. Bereits Kinder ab der dritten Klasse stehen dabei im Fokus.

Ziele des Projektes: Mit dem Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ soll ein nachhaltiger Aufbau und eine Konsolidierung einer breiten sportlichen (Volleyball)Basis und einer grundsoliden Talentfindung und-förderung durch gut strukturierte Zusammenarbeit der Schulen / Vereine und des Verbandes mit kompetenten ehrenamtlichen Personal realisiert werden, damit die Vereine im Land Sachsen-Anhalt handlungsfähig bleiben und in die Spitze fördern und begleiten können. Dabei stehen die Faktoren Mitgliedergewinnung, Gewinnung von Grundschulen als Kooperationspartner und die Durchführung von Sportveranstaltungen in Form von Projekttagen mit allen Projektpartnern im Fokus. Auch eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung von Multiplikatoren, wie Lehrkräfte, Trainer/-in und Schüler, gehören zur Zielsetzung des Projektes „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“.

Vorgehensweise: Das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ ist in zwei Phasen gegliedert. Zu Beginn des Projektes steht die Vorbereitungsphase. Sie beinhalten neben der Kontaktaufnahme, der Auswertung mit weiteren Schulen sowie Kooperationspartner auch die Auswertung und Kontaktaufnahme mit den LSTP (Leistungsstützpunkte) sowie potenziellen TSP (Talentstützpunkte). In der Vorbereitungsphase werden gemeinsame Informationsveranstaltungen zwischen Schule, Verein und Verband angeboten sowie die Kontaktaufnahme und Terminierung von Fortbildungsveranstaltungen mit den Schulkoordinatoren vorgenommen. In der zweiten Phase, der Durchführungsphase, werden Projekttage an den Kooperationsschulen (acht Mal am Landesleistungsstützpunkt und ein bis zwei Mal am Leistungsstützpunkt) und Zentrale Sportveranstaltungen (Wettkämpfe in Turnierform bei den Kooperationsvereinen) durchgeführt. Dabei werden die sportlichen Aktivitäten von lizensierten Trainern organisiert und vor Ort ausgeführt. Darüber hinaus werden laufende Sportangebote in Schule und Verein als „Talentgruppen“ weiter fortgeführt und ausgebaut sowie Aus- und Weiterbildungen im Zusammenhang mit dem Projekt durchgeführt.

Besonderheiten: Im Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ gibt es darüber hinaus auch einige Besonderheiten. So wird beispielsweise Lehrern die Projektteilnahme als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt. Auch Vereinstrainer können sich die Projektteilnahme als B/C-Weiterbildungsmaßnahme anerkennen lassen beziehungsweise gilt diese als Zugangsvoraussetzung für die C-Trainer-Ausbildung „Volleyball/Breitensport – Kinder/Jugendliche)“. Aber auch für besonders talentierte Schulkinder gibt es eine Besonderheit, denn sie können das DVJ–Volleyball-Spielabzeichen (Gold, Silber, Bronze) im sportlichen Wettkampf erwerben. Auch fördert das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ das ehrenamtliche Engagement. Für die Betreuung der „Talentgruppen“ in den Vereinen Bedarf es aufgrund des Anstiegs der Mitgliederzahl zusätzliche Trainer beziehungsweise können zusätzliche Trainer durch den Verein finanziert werden.

Öffentlichkeitsarbeit: Das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ wird zudem in allen Phasen medial begleitet. Das heißt, dass das Projekt in allen relevanten Medien sowie an Schulen, Vereinen und im Verband regional und überregional kommuniziert wird. Auch Projektbegleitende Pressemitteilungen werde regelmäßig auf der Internetseite des VVSA und der Facebook-Seite des VVSA veröffentlicht.

Nachhaltigkeit: Das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ kann langfristig für größere Trainingsgruppen und damit einer breiten Basis sorgen. Ein kontinuierlicher Zulauf von sportaffinen Kindern in die Vereine, durch die Kooperation und die aufgebaute Netzwerkstruktur, fördern langfristig mehr Kinder/Jugendliche in die Leistungsspitze des Landes Sachsen-Anhalt. Der Mehrwert für den einzelnen Verein besteht dann in der Steigerung der Mitgliederzahlen, sodass das Ehrenamt durch eine bessere finanzielle Ausgangsposition gestärkt werden kann.

Projektleiter „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“
Matthias Waldschik
landestrainer@vvsa-volleyball.de
Mobil: 0177-6038295