Rückblick Bundespokal Nord 2019

SiegerBereits letzten Freitag gingen die VVSA-Kader vor heimischer Kulisse, in der Mittelland Barleben, in den regionalen Bundespokal Nord 2019. Nach drei Tagen voller Motivation, Kampfeswillen und der einen oder anderen Widrigkeit, konnte bei den Mädels Platz drei und bei den Jungen Platz fünf erspielt werden.
Bereits in der Gruppenphase wurde deutlich, dass sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen mehr zu erreichen schien als bei der Generalprobe beim 17. Meck-Pomm-Ostsee-Cup und so sollte es dann auch sein.
Die U17 männlich erspielte sich in der Vorrunde gegen das Team aus Hamburg einen Sieg, unterlag gegen den Westdeutschen Volleyball und konnte gegen Brandenburg ebenfalls einen Sieg verbuchen. Mit Platz zwei in der Vorrunde hatten sich die Jungs dennoch die Möglichkeit im Überkreuzspiel bewahrt oben mitzuspielen. Gegen den Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern reichte der Kampfeswille dann aber nicht aus. Auch die Verletzung von Zuspieler Jan Seeger trug zu einer weiteren Niederlage bei. Aber die Jungen ließen sich nicht hängen und überzeugten dann im Platzierungsspiel nochmals gegen Hamburg – Platz fünf. Landesauswahltrainer Thomas Vetterling sowie Co-Trainer Rene Herzig zeigten sich nach dem Turnier zufrieden und auch VVSA-Landestrainer Matthias Waldschik sprach von einem sehr positiven Ergebnis: „Die Entwicklung der Jungs ist positiv zu bewerten. Auch wurde die Verletzung von Zuspieler Jan Seeger vom Team gut kompensiert. Was ohne diese Verletzung allerdings in Sachen Platzierung noch drin gewesen wäre, bleibt leider offen. Die Entwicklung der Jungen ist insbesondere auf die guten Bedingungen im Vorfeld zurückzuführen. Hier nochmal ein großer Dank an Ingo Häntschel, Leistungsstützpunkt männlich PSV 90 Dessau Volleys.“
Die U16 weiblich unter Landesauswahltrainer Thomas Hiemer konnte in der Vorrunde ebenfalls ein Spiel für sich entscheiden. Mit dem Sieg über das Team vom Schleswig-Holsteiner Volleyball-Verband sowie der knappen Niederlage gegen Berlin und den Westdeutschen Volleyball-Verband belegten die Mädchen um Kapitän Nele-Elisa Schmidt den zweiten Gruppenplatz. Im Überkreuzspiel gegen Brandenburg zeigten die Mädchen dann Nerven und sicherten sich in zwei Sätzen schon mal die Medaille in Bronze. Im Spiel um den Einzug ins Bundespokalfinale Nord unterlagen die VVSA-Kaderspielerinnen dann dem Nordwestdeutschen Volleyball-Verband – Platz drei. Voller Stolz resümierte Trainer Thomas Hiemer zusammen mit Co-Trainer Danny Pockrandt nach dem Turnier: „Ein Jahr der Vorbereitung wurde am Wochenende mit dem Treppchen belohnt. Damit fahren die Mädels das zweitbeste Ergebnis der Bundespokal-Geschichte für den Volleyball Verband Sachsen-Anhalt ein.“
Voller Lob über die gelungene Ausrichtung des Heim-Bundespokals war dann auch noch VVSA-Landestrainer Waldschik: „Zu Hause ist es doch am Schönsten und die Spieler und Spielerinnen konnten von der Heimkulisse nur profitieren - und das zeigen auch die Ergebnisse. Es stimmt mich Hoffnungsvoll, dass die Ergebnisse so positiv waren, dass beide Teams den Anschluss an die anderen Landesverbände nicht verloren haben.“
Neben dem Dank an die Organisatoren geht auch ein großer Dank an die heimischen Vereine für die gelungene Ausbildung der Kaderspieler/-Innen sowie an alle Fans für die Unterstützung vor Ort. Die ausführlichen Ergebnisse finden sich unter: http://www.volleyball-verband.de/de/jugend/halle/bundespokale/bundespokale-2019/bundespokal-nord/ | Bilder und Stimmen zum regionalen Bundespokal Nord folgen.