Gelungener Auftakt – Mitteldeutscher Jugendvergleich Beach

Veröffentlicht: Dienstag, 30. Juni 2015 11:50
Geschrieben von Anja Bechmann
weibliche JugendAm Samstag fand in Halle, auf der Beach Republik, der erste Teil des Mitteldeutschen Jugendvergleichs im Beachvolleyball statt. Organisationschef Marco Hagemeier, Vertreter VVSA, hatte in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Volleyballverband, namentlich Jan Wunderlich, einen Länderverglich ins Leben gerufen. Hier konnten sich Spieler/innen des Jahrgangs 1999 oder jünger messen.
männliche JugendDas Spielerfeld bestand bei der weiblichen Nachwuchselite aus sechs Teams, wobei eines aus Thüringen, die anderen aus Sachsen-Anhalt kamen. Bei den Jungen sind neun Mannschaften angetreten, hiervon vier aus Thüringen und fünf aus Sachsen-Anhalt. Die Rahmenbedingungen hätten nicht besser sein können, denn zeitgleich konnte auf fünf Feldern gespielt werden. Bei idealen Wetterbedingungen, leicht bewölkt, kaum Regen oder Wind, konnten die Teams zeigen was sie können.
Im weiblichen Nachwuchsbereich konnte sich das Teams Sarah Schulz mit Partnerin Emma Cyris erwartungsgemäß souverän durchsetzen. Als eines der jüngsten (beide Jahrgang 2001), aber erfahrensten Teams, spielten sie ihre Mitstreiter gekonnt aus. Sarah Schulz, zuletzt Zuspielerin beim USC Magdeburg, Regionalliga Nord-Ost, agierte autark und konnte Emma Cyris gut in Szene setzen. Emma Cyris spielt momentan beim VC Olympia Berlin und ist Kaderspielerin für die deutsche Nationalmannschaft U17. Das Team Gebhardt/Marrala konnte im Halbfinale den beiden zwar Konkurrenz machen, musste sich aber nach einem erstklassigen zweiten Satz geschlagen geben. Den zweiten Platz belegten Lübben/Schumann vor Walther/Greskamp (Thüringen), Gebhardt/Marrala, Muster/Geistlinger und Korkmaz/Kratzsch.
Bei den Jungen dominierten die Teams aus Thüringen Werner/Burggräf (Platz 1) und Orzelski/Kachel (Platz 2). Bestes sachsen-anhaltinischen Duo, Moede/Herpell belegte Platz drei vor Stauß/Backhaus (Platz 4 | Thüringen), Steinwerth/Murra, Mischke/Lübke (beide Platz 5), Gürke/Wolff (Sachsen-Anhalt, Platz 7), Henkel/Niebuhr (Thüringen, Platz 7) und Zander/Spiegel.
Für die Landesmeisterschaften in Sachsen-Anhalt am kommenden Wochenende sind die Teams gut vorbereitet. Hier gilt es vorne mitzuspielen um die damit einhergehende Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu gewährleiten. Auch in Hinblick auf den Bundespokal im Juli und die deutsche Meisterschaften U17 in Magdeburg muss mit der Jugendnachwuchselite gerechnet werden, denn alle Mannschaften haben gezeigt, dass sie Techniken und Taktiken autonom umsetzen können.

Hagemeier resümiert den Mitteldeutschen Vergleich wie folgt:

„Neben perfekten Rahmenbedingungen und einer strukturierten Organisation seitens des Volleyball-Verband Thüringen und Sachsen-Anhalt konnte der Nachwuchskader professionell spielen und sich auf die kommenden Turniere vorbereiten. Der Vorteil eines solchen Ländervergleichs ist es, dass sich die Teams überregional mit Anderen messen können. Die Landestrainer Beach erhalten somit einen Richtwert und können noch vorhandene Defizite im Training bereinigen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den gesehen Spielen auf hohem Niveau.“
Der zweite Teil des Mitteldeutschen Jugendvergleichs Beach findet am 19.07.2015 in Thüringen statt.