Auslosungsmodus des Sparkassen-VVSA-Pokal auf dem Prüfstand?

Im Zusammenhang mit der dritten Runde im Sparkassen-VVSA-Pokal am 17. Dezember gab es einige Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung, die Anlass für eine heftige Diskussion in den sozialen Medien waren. In diesem Zusammenhang wurde auch ich missverständlich zitiert.
Die verschiedenen Meinungen zeigen, dass es zum Modus und zur Auslosung erheblichen Diskussionsbedarf gibt. Viele Vereine und betroffene Mannschaften scheinen nicht zu wissen, dass vor dem Wahlverbandstag des VVSA am 26. November 2016 beschlossen wurde, Bundesligisten in unterschiedliche Turniere zu setzen. Diese Regelung ist nicht zeitlich begrenzt und galt deshalb auch in der Auslosung zur dritten Pokalrunde der Spielsaison 2017/2018.
Auch die Termine sind bereits seit April 2017 für alle im Rahmenspielplan zugänglich und jede beteiligte Mannschaft wird in der Ausschreibung zum Sparkassen-VVSA-Pokal nochmals separat durch den Pokalspielleiter des VVSA, Ralf Lüttig, informiert. Eine generelle Diskussion über den Pokalwettbewerb wird es nicht geben. Über die Attraktivität dieses Wettbewerbs muss jeder Verein selbst entscheiden.
Die Hinweise aus der geführten Debatte nehme ich aber gerne zum Anlass, um die Problematik Pokalansetzung/-auslosung, in der Präsidiumssitzung des VVSA am 3. März 2018 (Finale Sparkassen-VVSA-Pokal) auf die Tagesordnung zu setzen. Mögliche Änderungen sollen dann dort zur Diskussion stehen und ggf. beschlossen werden. So kann die Debatte dazu genutzt werden, um die Transparenz des Sparkassen-VVSA-Pokals für alle Beteiligten zu erhöhen.