Rückblick Deutsche Beachvolleyball Meisterschaft U19

Momentan laufen noch die finalen Spiele in Kiel bei der Deutschen Beachvolleyball Meisterschaft U19, aber leider ohne die Teams aus Sachsen-Anhalt. Denn für diese sollte es bei der U19 nicht so recht laufen.
IMG 20190810 WA0006Katillus/Neumann kamen über Platz 25 nicht hinaus, das Duo zeigte sich aber kämpferisch. In der Vorrunde konnten sie eins von drei Spielen gewinnen und zogen in die Zwischenrunde ein, hier verloren sie mehr als unglücklich trotz Leistungssteigerung. In der letzten Partie von Katillus/Neumann wollten die Mädels dann nochmal zeigen was in ihnen steckt. Nach dem Satzausgleich, drehten sie im Tiebreak sogar noch einmal eine sieben Punkte Führung der Gegner, mussten sich dann aber mit 20:22 geschlagen geben.
IMG 20190810 WA0007Sarah Schulz (VC Bitterfeld-Wolfen) und ihre Partnerin Isabel Böttcher konnten in der Vorrunde auch eine Partie für sich entscheiden, mussten sich dann aber im Überkreuzvergleich, auf Grund der kurzen Vorbereitungszeit, dann knapp geschlagen geben. Das erste KO-Spiel wurde gewonnen, danach wollten die Mädchen nochmal richtig Gas geben, eine Verletzung von Sarah Schulz gab dann aber Anlass, um das Team am Samstag aus dem Turnier abzumelden – Platz 21. Wir wünschen gute Besserung.
Mit der Deutschen Beachvolleyball Meisterschaft U19 endet die Juniors Beach tour 2019 – für die Spieler und Spielerinnen geht es ab sofort wieder auf das Parkett, um sich dort auf die kommende Hallensaison 2019/2020 vorzubereiten.

Rückblick Bundespokal Beach 2019

+++ Pauline Meyer/Eva Neumann mit Platz 9 +++ Larissa Hiemer/Nele Schmidt mit Platz 19 +++ Miriam Glöckner/Lena Schneider mit Platz 29 +++ Frithjof Neef/Jan Seeger mit Platz 13 +++ Michel Weckebrod/Erik Werner mit Platz 13 +++

IMG 20190721 WA0011In der vergangenen Woche reiste die VVSA-Beachdelegation an die Ostsee nach Damp. Dort wurde am Dienstag und Mittwoch die Feinabstimmung für den Beach Bundespokal 2019 vorgenommen. Erfolgreichstes Team hierbei waren Pauline Meyer und Eva Neumann mit Platz neun.
Mit drei Siegen erspielten sie sich in der Vorrunde den Gruppensieg und gleichzeitig den Einzug in den oberen Baum, die Top 16. Hier konnte das Duo Meyer/Neumann dann noch ein Spiel gewinnen und den neunten Platz feiern. Mit nur einem Sieg in der Gruppenphase musste das Team Hiemer/Schmidt in den Überkreuzvergleich um den Einzug in den oberen Baum. Gegen das Team aus Bayern war allerdings nicht viel zu holen, sodass die beiden Hallenserinnen im unteren Baum angesiedelt wurden. Hier konnten sie dann aber im kleinen Finale Platz drei sichern, welcher Platz 19 im Gesamtergebnis zur Folge hatte. Glöckner/Schneider konnten bei ihrem ersten Beach Bundespokal leider kein Spiel gewinnen und beendeten das Turnier auf Platz 29.
Ebenfalls mit drei Siegen konnte sich das Duo Neef/Seeger bei den Jungen den Gruppensieg erspielen. Im oberen Baum gelang den Beiden dann aber kein Sieg mehr, so dass sie das Turnier mit Platz 13 beendeten. Weckebrod/Werner erspielten sich in der Vorrunde zwei Siege und wurden dank des besseren Ballquotienten ebenfalls Gruppensieger, konnten dann aber auch kein weiteres Spiel mehr für sich entscheiden - Platz 13.
Dennoch ein beachtliches Ergebnis, wenn die Gesamtbilanz im Jahresvergleich gesehen wird. Bei den Mädchen konnte eine Top-Ten-Platzierung erspielt und zwei Setzplätze bestätigt werden. Bei den Jungen ist im Vergleich zum Vorjahr eine noch deutlichere Steigerung zu verbuchen, denn in 2018 waren beide Teams nicht über einen 25-ten Platz hinausgekommen. Diese Leistungssteigerung ist das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit insbesondere an den jeweiligen Stützpunkten wie in Dessau durch Ingo Häntschel (PSV 90 Dessau e.V.). Dennoch gilt es auch die Entwicklung im bundesweiten Vergleich zu beachten. „Die Ergebnisse, insbesondere bei den Jungen, sind im Vergleich zum letzten Jahr besser geworden. Dennoch muss ich an dieser Stelle den Blick für das große Ganze lenken. Mit der positiven Entwicklung der einzelnen Spieler/-innen durch die Stützpunkteinheiten, den VVSA-Kaderlehrgängen und der Turnierplanung durch den VVSA haben wir einen guten Schritt in die richtige Richtung getan, aber die Platzierungen hätten dennoch besser sein können. Im Land selbst müssen wir in der Kombination Verein/Verband noch struktureller arbeiten und flächendeckend wie beim Hallenvolleyball agieren, dann sind auch kontinuierliche Top-Ten-Platzierungen möglich.“ So VVSA-Landestrainer Matthias Waldschik.
Großer Dank geht an dieser Stelle an die komplette VVSA-Delegation sowie an die mitgereisten Fans für ihr beispielhaftes Engagement. Ebenso geht ein Dank an alle Heimtrainer und Eltern für die Unterstützung der Spieler/innen.

Teams weiblich:
Team 1: Eva Neumann (SV Pädagogik Schönebeck) und Pauline Meyer (USV Halle)
Team 2: Nele-Elisa Schmidt und Larissa Hiemer (beide USV Halle)
Team 3: Miriam Glöckner und Lena Schneider (beide VC Bitterfeld-Wolfen)

Teams männlich:
Team 1: Frithjof Neef (Chemie Volley Mitteldeutschland) und Jan Seeger (Burger VC 99)
Team 2: Michel Weckebrod und Erik Werner (beide Chemie Volley Mitteldeutschland)
Nachrücker: Marius Müller und Yannik Horn (beide Dessau Volleys)

Alle Spiele auf einen Blick: Damenturnier und Herrenturnier.
Bilder finden sich hier.

Beach Jugend-LM 2019

IMG 20190629 WA0000Vor wenigen Minuten fiel der Startschuss zu den Landesjugendspielen Sachsen-Anhalt mit den Landesmeisterschaften im Beachvolleyball auf der Sportanlage der SG Buna Halle - beach Republic.

Nominierung BuPo Beach 2019

TL 21 23 06 2019Nach dem am vergangenen Wochenende die zweite Beach-Kadermaßnahme in Greppin stattfand, wurden drei Teams pro Geschlecht für den Beach-Bundespokal in Damp nominiert.

Nominierungen KopieBei den Jungen konnten sich Yannik Horn zusammen mit Marius Müller (beide PSV 90 Dessau Volleys), Fritjof Neef (Chemie Volley Mitteldeutschland) zusammen mit Jan Seeger (Burger VC 99) und Michel Weckebrod zusammen mit Erik Werner (Chemie Volley Mitteldeutschland) über die Nominierung freuen. Ähnlich spannend ging es auch bei den Mädchen zu. Nachdem auch hier alle Aspekte, beginnend beim Förderstatus über das Beach-Training an den Leistungsstützpunkten Halle, Magdeburg und Dessau bis hin zum Turnier- und Wettkampfplan vom Verband für die Kaderspieler/-In erstellt, berücksichtigt wurden, nominierten Landestrainer Matthias Waldschik und Landesauswahltrainerin weiblich Beach Anja Bechmann Pauline Meyer (USV Halle) gemeinsam mit Eva Neumann (SV Pädagogik Schönebeck), Nele-Elisa Schmidt und Larissa Hiemer (beide USV Halle) sowie Miriam Glöckner zusammen mit Lena Schneider (beide VC Bitterfeld-Wolfen).
Das Trainergespann resümierte nach dem Wochenende wie folgt: „Bei hohen Temperaturen und wenig Zeit zur Regeneration zwischen den Trainingseinheiten und dem DVV I -Turnier konnten wir eine konstante Leistung bei den Kaderspieler/-Innen beobachten, die uns positiv für den Bundespokal stimmt. Die Stabilität und auch die Entwicklung in Kombination mit den Heimvereinen der Sportler/-In sind hierbei besonders positiv zu sehen. Für den Bundespokal selbst hoffen wir auf eine Bestätigung der gezeigten Leistungen aus den bisher zwei absolvierten Trainingslagern. Eine Platzierung der jeweiligen Teams im oberen Baum ist bei stabiler Leistung und Entwicklung möglich – und zeitgleich Zielsetzung für alle Teams im Turnier.“
Alle oben genannten sechs Teams werden zum letzten Trainingslager in Damp reisen. Die Setzliste beziehungsweise das interne Ranking wird auf Grundlage der bisher gezeigten Leistung sowie den Ergebnissen der anstehenden Landesmeisterschaften erstellt. Beim Bundespokal selbst sind nach momentanen Stand nämlich nur je zwei Setzplätze pro Geschlecht für Sachsen-Anhalt vorgesehen.
Am Rande der Kadermaßnahme war auch das Projekt „Voll(ey) talentiert – Road to Olympia“ vertreten, denn nachdem in Barby die ersten Kader gesichtet wurden, konnten sie in Greppin eine weitere Förderung in Sachen Training und Turniererfahrung erhalten.

JtfO - Landesfinale Beachvolleyball

Bereits am 13. Juni 2019 galt es im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia im Sand zu punkten. Mit am Start im Beachcenter Barby waren die Teams der Sportschule Magdeburg um VVSA-Landestrainer Matthias Waldschik. Bei bestem Beachvolleyball-Wetter ging es in zwei Altersklassen ohne Qualifikation direkt um den Titel „Landessieger 2019“. Gespielt wurde dabei im Modus Halbfinale (gelost) und Platzierungsspiele.
In der WK II gingen das Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer" Halle, das Carl-Herrmann-Gymnasium Schönebeck, das Gymnasium Ballenstedt und das Gymnasium Halle-Süd an den Start. Im Finale setzte sich dann das Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer" Halle gegen Ballenstedt durch. Platz drei ging an das Gymnasium Halle-Süd.
Beach LandesfinaleIn der WK III waren ebenfalls vier Teams am Start. Vertreten durch das Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer" Halle, das Carl-Herrmann-Gymnasium Schönebeck, das Gymnasium Ballenstedt und die Sportschule Magdeburg. Im Halbfinale konnte sich die Sportschule Magdeburg mit dem weiblichen Team Lina Schleicher (SVP SBK)/Nele Gerstner (USC Magdeburg), dem männlichen Team Vaelentin Kluschke/Leopold Kossack (beide USC Magdeburg) und dem Mixed-Team Marius Müller (PSV Dessau Volleys)/Frida Höllger (USC Magdeburg)/Elisabeth Schallehn (SVP SBK) gegen Halle durchsetzen (Mixed und Weiblich gewinnt - männlich verliert). Das andere Halbfinale konnte dann Ballenstedt für sich entscheiden. Im Finale bestätigten die Sportschüler/-Innen dann das Halbfinalergebnis und sicherten sich Platz eins. Platz drei ging an Halle vor Schönebeck.
Das Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer" Halle qualifizierte sich demnach für das Bundesfinale im Herbst in Berlin. In der WK III gibt es hingegen kein Bundesfinale – dennoch eine gute Leistung, die das Konzept Sportschule in Sachsen-Anhalt bestätigt.