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Platz 6 und 7 beim Bundespokal Nord in Schwerin

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Vom 14. bis 16. Oktober fand in Schwerin das Bundespokalturnier Nord für Landesauswahlteams der Jahrgänge 1996/1997 weiblich und 1995/1996 männlich statt. Die weibliche Auswahl des VVSA belegte am Ende Platz 6, die Jungen landeten auf Rang 7.

Die Mädchen trafen am Freitagnachmittag in ihrer Vorrundengruppe auf Berlin und Bremen. Ins erste Spiel des Tages starteten die Sachsen-Anhalterinnen gut, setzten Berlin mit Aufschlägen und gelungenen Angriffsaktionen unter Druck. Zwischenzeitlich führte der VVSA mit 8:4 Berlin fing sich jedoch in der Annahme und kam dadurch immer besser ins Spiel. Dem Angriffsdruck der Hauptstädterinnen hatten die Mädels wenig entgegenzusetzen, so dass die Partie mit 0:2 (14:25, 11:25) verloren ging. Das zweite Vorrundenspiel gegen Bremen war von großem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt. Der VVSA zeigte hier eine solide Leistung und konnte Bremen vor allem mit Legerbällen immer wieder in Bedrängnis bringen. Jeweils in den Endphasen der Sätze zogen die Sachsen-Anhalterinnen davon und sicherten sich mit 2:0 (25:22, 25:18) den zweiten Platz in der Vorrunde. Im Zwischenrundenspiel um den Einzug unter die ersten sechs am Samstagmittag gegen Hamburg starteten die Mädchen wie die Feuerwehr. Mit gelungenen Abwehraktionen und Schnellangriffen setzte sich das Team frühzeitig ab und sicherte sich die Satzführung. Der zweite Durchgang war dagegen hart umkämpft und ging erst in der Verlängerung an den VVSA (25:18, 26:24). Mit diesem Sieg zog Sachsen-Anhalt in die Zwischenrundengruppe um die Plätze 1 bis 6 ein und traf hier auf Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Am Samstagabend zeigten die Mädchen gegen die Gastgeberinnen ihre beste Turnierleistung. Ging der erste Satz mit 25:13 noch deutlich an MeckPomm, so war der zweite lange offen. Vor allem Lena Wilke und Nicole Bade waren im Angriff immer wieder erfolgreich und hielten so ihr Team im Spiel. In der Endphase scheiterten die Mädchen jedoch an den eigenen Nerven und mussten sich mit 22:25 geschlagen geben. Die Sonntagspartie gegen Brandenburg entschied somit über den Einzug ins Halbfinale. Hier konnte das VVSA-Team nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen. Zögerliche Angriffsaktionen wurden immer wieder Beute der Brandenburger Abwehr. Da zusätzlich die Annahme wackelte ging die Partie mit 0:2 (13:25, 14:25) verloren. Im Platzierungsspiel gegen Niedersachsen war dann die Luft raus, so dass Sachsen-Anhalt zum Abschluss erneut eine 0:2- Niederlage hinnehmen musste (9:25, 17:25). Damit stand am Ende der sechste Platz zu Buche.

Die männliche Auswahl musste sich in der Vorrunde mit dem Vorjahressieger Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auseinandersetzen. Gegen die Gastgeber tat sich der VVSA vor allem in der Annahme schwer und musste sich mit 0:2 (15:25, 19:25) geschlagen geben. Im zweiten Freitagsspiel gegen Brandenburg steigerten sich die Sachsen-Anhalter und führten lange im ersten Durchgang. In der Endphase wurden jedoch drei Aufschläge vergeben, so dass sich Brandenburg Satz 1 mit 28:26 sicherte. Durchgang 2 gab das VVSA-Team mit 18:25 ab und belegte so Rang 3 in der Vorrunde. Im Zwischenrundenspiel um den Einzug unter die ersten sechs traf Sachsen-Anhalt auf Bremen. Die Partie war lange offen. Lukas Kreißl punktete fast nach Belieben, aber auch Marvin Bogdahn und Georg Bluhm brachten die Bremer mit ihren Angriffsaktionen immer wieder in Bedrängnis. In den Endphasen zeigten sich die Bremer etwas abgeklärter, so dass Sachsen-Anhalt mit 0:2 (19:25, 24:26) unterlag. In den Spielen um die Plätze 7 bis 9 trafen die Jungen noch am Samstagabend auf Hamburg und Schleswig-Holstein. Konnte das VVSA-Team die Partie gegen Hamburg dominieren (25:12, 25:19), so ging es gegen Schleswig Holstein deutlich enger zu. Hier riefen die Sachsen-Anhalter nur im ersten Durchgang ihr Leistungsvermögen ab (25:14). Danach machte sich doch der Kräfteverschleiß bemerkbar.  Satz 2 ging mit 21:25 verloren. Umso erfreulicher ist, dass die Mannschaft sich im Tiebreak noch einmal zurückkämpfte und mit 15:12 gewann. Dies bedeutete in der Endabrechnung Rang 7.

Ein großes Dankeschön geht an alle Spielerinnen und Spieler, die den VVSA bei diesem Turnier vertreten haben. Ebenso an die Trainer und Betreuer der Mannschaften sowie an die Eltern, die die Teams tatkräftig und lautstark unterstützten.



 

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