Erstmals setzte sich sowohl das Jungen- als auch das Mädchenfeld aus 28 statt wie sonst aus 24 Teams (aus 14 Bundesländern) zusammen. Alle Teams mussten an den drei Wettkampftagen nicht nur gegen die anderen Mannschaften, sondern auch gegen Dauerregen, Wind und Temperaturen zwischen 12 und 14 Grad kämpfen. Den Teilnehmern gebührt schon allein dafür größter Respekt. Für beide Mädchenteams sollte der Bundespokal in erster Linie ein Lernwettkampf sein, da Bade/Mater (beide JG 96) noch 2012 und Horrmann/Bauer (JG 97 und 98) sogar noch 2013 beim Bundespokal starten können. Beide Mannschaften zahlten in ihren Vorrundengruppen viel Lehrgeld. Bade/Mater mussten sich dabei unter anderem mit dem späteren Bundespokalsieger Eckelmann/Eckelmann auseinandersetzen. Während es hier eine deutliche Niederlage setzte, gelang gegen Sarac/Schwarz (1:2 (9:15, 15:4, 15:17)) der erste Satzgewinn im Turnier. Dennoch reichte es nur zu Vorrundenplatz 4. Im unteren Zwölferbaum um die Plätze 17 bis 28 gewannen die beiden gegen Theiß/van der Pütten (2:0 (15:12, 15:13)) und trafen danach erneut auf Sarac/Schwarz. Wieder setzte es hier eine knappe Niederlage, so dass Bade/Mater in den Verliererbaum rutschten. Im Spiel gegen Kaiser/Rass gewannen die Sachsen-Anhalterinnen den ersten Satz mit 15:2. Danach war wohl die Konzentration weg. Der Gegner steigerte sich und kam immer besser ins Spiel. Am Ende mussten Bade/Mater eine 2:1 Niederlage hinnehmen und sich dadurch mit Platz 25 begnügen.
Dem Team Horrmann/Bauer gelang in der Vorrunde kein Satzgewinn, auch wenn die beiden zweimal nur knapp unterlegen waren. Nachdem die beiden Mädelsi hre Nervosität in der Vorrunde abgelegt hatten, gelang ihnen fast in jedem Spiel eine Leistungssteigerung. Im unteren Zwölferbaum setzte es zunächst noch eine Niederlage in der ersten Gewinnerrunde gegen Buchert/Müller (0:2 (11:15, 14:16), ehe im Spiel auf dem CenterCourt der Knoten platzte. Bauer/Horrmann gewannen hier in einer engen Partie gegen Dörr/Grätz (2:1 (13:15, 15:10, 15:8)), anschließend gegen Theiß/van der Pütten mit 2:0 (15:11, 16:14) und gegen Sarac/Schwarz mit 2:0 (17:15, 16:14). In der Spielrunde um die Plätze 17 bis 20 mussten die beiden Sachsen-Anhalterinnen zwar zwei knappe Niederlagen hinnehmen, doch Platz 20 kann für dieses junge Team als sehr gutes Ergebnis gewertet werden.
Für das Jungenteam Bogdahn/Kreißl endete der Bundespokal mit dem 13. Platz. Nach zwei Vorrunden-Siegen und einer Niederlage gegen die späteren Bundespokal-Zweiten und inzwischen Deutschen Meister Kroha/Wickler (1:2 (9:15, 15:8, 11:15)), verloren die beiden Sachsen-Anhalter im Feld der besten 16 zweimal knapp (Bogdahn/Kreißl – Doberenz/Stadie 0:2 (12:15, 6:15), - Sandmeier/Wanek 1:2 (15:11, 17:19, 9:15)). Dass beide Hauptrundengegner am Ende die Plätze 3 und 4 belegten, zeigt, dass mit etwas Glück auch deutlich mehr drin gewesen wäre für die beiden Gardelegener. Die Enttäuschung war entsprechend groß. Am Ende blieb der kleine Trost, den Medaillengewinnern des Bundespokals ein Match auf Augenhöhe geboten zu haben.
Rummel/Vanselow erwischten eine äußerst ausgeglichene Vorrundengruppe. Am Ende hatten alle vier Teams mindestens ein Spiel und drei Sätze gewonnen. Aufgrund des schlechtesten Ballverhältnisses landeten Rummel/Vanselow jedoch nur auf dem vierten Tabellenplatz und konnten damit nur noch um die Plätze 17-28 spielen. Im unteren Baum ließen beide kaum etwas anbrennen. Sie gewannen gegen Cicewski/Vorberg mit 2:0 (15:12, 15:12) und Iacopetta/Reichert mit 2:1 (15:13, 8:15, 15:8). Im letzten Samstagsspiel gegen Angele/Socher, was unter Extrembedingungen ausgetragen wurde (20 Uhr abends, Starkregen und 10 Grad) verlor das Team den ersten Satz knapp. Danach war die Luft raus, so dass man sich mit 0:2 (14:16, 7:15) geschlagen geben musste. Trotz dieser Niederlage war der Einzug ins Halbfinale des unteren Zwölferbaums perfekt. Das Halbfinale am Sonntag gewannen Rummel/Vanselow deutlich und trafen im Spiel um Platz 17 noch einmal auf Iacopetta/Reichert. Hier revanchierten sich die beiden Saarländer für die Niederlage im ersten Spiel. Rummel/Vanselow mussten sich mit 0:2 (11:15, 5:15) geschlagen geben, konnten aber mit Platz 18 am Turnierende durchaus zufrieden sein.


























