Beim letzten Bundespokal der Jahrgänge 1993/1994 männlich belegte die Landesauswahl Sachsen-Anhalt am Turnierende einen guten achten Platz. Den Bundespokalsieg sicherte sich Berlin mit einem knappen 2:1-Sieg über Niedersachsen.
Insgesamt 12 Bundesländer waren bei diesem Turnier am Start, außerdem die neue Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1995/1996. In der Vorrunde traf Sachsen-Anhalt gleich im ersten Spiel am Freitag auf den späteren Vizemeister aus Niedersachsen. Hier gelang zwar kein Satzgewinn, aber der zweite Satz war hart umkämpft. Vor allem Paul Eisel konnte sich hier auszeichnen und Sachsen-Anhalt mit vielen Angriffspunkten im Spiel halten. Eine Netzberührung sowie ein Aufstellungsfehler entschieden aber das Spiel zugunsten der Niedersachsen (19:25, 22:25).
Am Samstagmorgen traf die Auswahl im zweiten Vorrundenspiel auf Bremen. Hier ließen die Jungs nichts anbrennen und gewannen sicher mit 2:0 (25:15, 25:10). Im entscheidenden Spiel um den Einzug unter die besten acht traf Sachsen-Anhalt auf den dritten der Vorrundengruppe D, die Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1995/1996. In dieser Begegnung tat sich der VVSA zunächst sehr schwer. Viele Aufschlagfehler verhinderten, dass die Landesauswahl ihren Spielrhythmus finden konnte. Da zusätzlich die Annahme wackelte ging der erste Satz klar mit 25:17 verloren. Ab Durchgang zwei wurde die Aufschlagquote deutlich besser. Sachsen-Anhalt hielt die Partie so offen. Martin Krüger suchte im Zuspiel immer wieder seine Außen Pascal Grothe und Max Cyris, die fast nach Belieben punkteten. Mit 25:17 sicherte man sich den zweiten und mit 15:11 schließlich auch den dritten Satz. Ein Platz unter den besten acht Teams war damit sicher.
In den Platzierungsspielen fehlte am Ende das notwendige Quäntchen Glück. Gegen Baden-Württemberg setzte es zunächst eine deutliche Niederlage. Vor allem im Block zog der Vorjahressieger den Sachsen-Anhaltern immer wieder den Zahn. Im letzten Samstagsspiel gegen Hessen verloren die Jungs mit 0:2 (18:25,23:25) und qualifizierten sich damit für das Spiel um Platz 7. Hier traf die Landesauswahl am Sonntagmorgen auf Nordrhein-Westfalen. Im ersten Durchgang sah alles nach einer klaren Angelegenheit für den VVSA aus, der teilweise mit acht Punkten führte. Erst gegen Satzende fand NRW seinen Spielryhthmus und verkürzte noch auf 25:21. Ab Satz zwei war NRW voll da und brachte mit guten Aufschlägen die sachsen-anhaltische Annahme immer wieder ins Straucheln. Der Satz wurde mit 18:25 abgegeben. Der Tiebreak verlief ausgeglichen, das bessere Ende behielt aber NRW für sich (13:15).
Für den VVSA spielten: Max Cyris, Paul Eisel, Martin Krüger, Michael Heinrich, Tom Rennert, Julius Geschke, Tim Walzer (alle VC Bitterfeld-Wolfen), Pascal Grote (SSV Gardelegen), Johannes Sülldorf, Robert Schneider, Philipp Theele (alle Genthiner VV)


























