Duos aus Bayern dominieren die Meisterschaft | Platz fünf für VVSA-Teams

IMG 9063Beide Titel bei den diesjährigen Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der Jugend U17 (Jahrgang 2001 und jünger) gehen nach Bayern. Simona Dammer/Chiara Lukes sowie Jason Lieb/Simon Pfretzschner sind die neuen deutschen Meister.
PresseErfreulich aus Sicht des Volleyball-Verbandes Sachsen-Anhalt sind die fünften Plätze für die Duos Shirin Korkmaz (VC Bitterfeld-Wolfen)/Sarah Schulz (VC Bitterfeld-Wolfen | WSG Reform Magdeburg) und Fabian Lübke (Genthiner VV 95 | USC Magdeburg)/Eyk Mischke (USV Halle).

Korkmaz/Schulz, die eine Woche zuvor in der Altersklasse U18 Deutscher Meister geworden waren, setzten sich in der Vorrunde mit nur einem verlorenen Satz durch und gelangen so direkt in den oberen Baum. Mit zwei deutlichen Siegen sicherten sie sich hier auf der „Winner-Seite“ den Einzug in das Viertelfinale. Gegen Dammer/Lukes, die am Sonntagnachmittag als deutscher Meister gekürt wurden, konnten die beiden Mädchen aus Sachsen-Anhalt jedoch nicht bestehen. Da das Duo bis zu diesem Zeitpunkt keine Niederlage einstecken musste, galt es auf der „Looser-Seite“ den Einzug in das Halbfinale zu erspielen. In einem Krimi über drei Sätze mussten sich Korkmaz/Schulz dem Landesmeister vom Badischen Volleyballverband, Günter/Schupritt, geschlagen geben (15:17, 17:15, 14:16) – Platz fünf.
Ein ähnlicher Turnierverlauf zeigte sich auch beim Team Lübke/Mischke. In der Vorrunde konnte das Duo zwei von drei Begegnungen für sich entscheiden, wodurch sie automatisch im oberen Baum gesetzt waren. Hier erspielten sie sich souverän zwei Siege und die Teilnahme am Viertelfinale auf der „Winner-Seite“. Gegen Lieb/Pfretzschner spielten die beiden ein nervenstarkes Match mit dem besseren Ausgang für die Bayern (15:12, 8:15, 13:15). Da Lübke/Mischke bis dahin ebenfalls ohne Niederlage im Play-Off auf der „Winner-Seite“ waren, galt es am Sonntagmorgen die zweite Chance auf das Halbfinale zu ergreifen. Nachdem man sich im ersten Satz einen offen Schlagabtausch mit Engelmann/Gallas lieferte (15:17), war dann im zweiten Durchgang die Luft raus (7:15) – Platz fünf.
Die beiden Duos Jamie Kattilus/Jule Werner und Brijan Beck/Felix Hoffmann konnten in der Vorrunde jeweils einen Sieg erspielen, mussten sich dann aber in der Zwischenrunde geschlagen geben. Im unteren Baum war dann für das männliche Team aus Sachsen-Anhalt nach zwei Spielen Schluss – Platz 23. Das Duo Kattilus/Werner konnte hingegen noch zwei Siege in vier Begegnungen verbuchen und belegte damit den 19ten Platz.
Die zahlreichen Zuschauer bekamen am Barleber See eine spannende Veranstaltung geboten, wobei insgesamt 48 Teams aus allen Bundesländern hervorragenden Sport zeigten. Gelobt wurden von den Spielern und Gästen aus ganz Deutschland erneut die Anlage und das Umfeld am Barleber See mit insgesamt acht Beachfeldern - wieder einmal professionell aufbereitet von Objektleiter Nils Wübbenhorst und seinem Team. „Wir haben mit diesen Meisterschaften erneut zeigen können, dass VVSA, USC Magdeburg, WSG Reform und Stadt Magdeburg in der Lange sind, Top-Beachvolleyball nach Magdeburg zu holen und ein Turnier dieser Größenordnung erfolgreich durchzuführen“, resümierte VVSA-Turnierleiter Jakob Dörre, der sich auf ein großes Helferteam aus Mitgliedern des USC Magdeburg und der WSG Reform Magdeburg stützen konnte. VVSA-Ehrenpräsident Theo Struhkamp dankte den zahlreichen Unterstützern und Sponsoren der Meisterschaften.
Nach der abermals gelungenen Veranstaltungen werden nun zeitnah Gespräche über eine erneute Ausrichtung in 2018 geführt, wobei sich die Deutsche Volleyball-Jugend sowie die heimischen Vereine diesbezüglich am Sonntagnachmittag positiv geäußert haben.